Kommunikationsprofis tagen in Berlin zu den neuesten Entwicklungen der Onlinekommunikation.
Beschworen wird vielfach der Tod des Schriftlichen. Thomas Mickeleit von Microsoft sieht die Zukunft im Bewegtbild, was nicht überraschend erscheint. Dass sein Unternehmen Microsoft aber gerade einen Social Media Guide für seine Mitarbeiter herausgegeben hat und in seinem Presseportal die Möglichkeit gibt direkt an ihn zu schreiben ist da schon spannender.
Interne Kommunikation, gemäß European Communicaton Monitor der Schwerpunkt der “Öffentlichkeitsarbeit” in der Zukunft, steht auch bei der Telekom ganz oben auf der Agenda. So kann man über ein eigenes Portal “Rene Obermann direkt” schreiben. Selbstverständlich kann der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom nicht jede beantworten. Aber Kolleginnen und Kollegen können die Frage bewerten, und die besten oder zumindestens die, die von den meisten Mitarbeitern gepusht werden, beantwortet die Nummer Eins des Konzerns dann auch ganz direkt.
Klingt für einige der “Shift happens” nach etwas dramatischem bei dem klassischer Qualitätsjournalismus verloren geht, sehen viele der Tagungsteilnehmer darin erhebliche Chancen. Nicht zuletzt, da Social Media die Menschen in den Fokus stellt, durch Identität Vertrauen schafft.
Der Asiatische Medienmogul Jimmy Lai etabliert derzeit mit Next Media in einem 20 Millionen Euro Projekt die – seiner Einschätzung nach – nächste Generation der audiovisuellen Berichterstattung.
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animation, asien, cnn
Ein Artikel aus der Zeit meines Libanon Einsatz wird nun in deutsche Schulbücher aufgenommen. Der Artikel “Wachsam auf See” war bereits 2007 erschienen und wird nun in verschiedenen Bundesländern in Schulbüchern u. a. zur politischen Bildung aufgenommen werden, teilte mir soeben die VG Wort mit.
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UNIFIL

Screenshot Internetseite der UNIFIL Mission
Mit Stolz und Demut schaue ich auf meine Zeit bei den Vereinten Nationen zurück. Es war eine spannende und beeindruckende Zeit.
Als ich gerade die überarbeitete Internetseite der Vereinten Nationen für die Mission im Libanon anschaue, bin ich überrascht. 2007 hatte ich dort für mehrere Monate als Pressesprecher gearbeitet. Mit Stolz und Demut schaue ich auf die prägende und lehrreiche Zeit zurück.
Auf der neuen Internetseite verwenden sie verwenden als Introbild ein Bild, dass wir an Bord der Fregatte Niedersachsen aufgenommen haben. Damals war ich auf der Steuerbord Seite zu dem Platz gekletter, an dem wir Aufnahmen für eine neue Campagne machen wollten. Das nun ich selbst zum Teil des neuen Auftrittes werde, empfinde ich als große Anerkennung.
Weitere Informationen zur UNIFIL Mission
>> http://www.un.org/en/peacekeeping/missions/unifil/
UNIFIL
Ueberraschend ist sicherlich nicht, dass der amerikanische Praesident nicht wirklich selbst twittert. Aber dass er es noch nie getan hat, dann schon. Waren wir doch alle von dem “Change” hin zu web 2.0 im Oval Office mitgerissen.
Was sicherlich nicht grundsaetzlich die Botschaft aendert, die Obama bereits in seiner ersten Pressekonferenz als Praesident deutlich machte. “Die Botschaft an die Medien war: Tageszeitungen sind mir gleichgültig. Ich will das Fernsehen, die Internet-Blogs und Twitter erreichen.“ Aber relativiert es nicht die Kampagne und den Wahlkampf? Zumindestens in seiner viel gelobten Art die Social Networks Systeme und damit die Jugend fuer sich zu gewinnen?
Im vergangenen deutschen Wahlkampf hatte doch der eine oder andere mit Fingern auf die deutschen Politiker gezeigt, die augenscheinlich nicht so firm in der Nutzung dieser SNS erschienen. Die werden sich freuen, koennen sie den Erfolg doch als typsich amerikanischen Marketing Trick deklarieren und auf weiteres Engagement verzichten.
Obamas fast 2.7 Millionen “Follower” wird es wohl nicht davon abhalten den Updates in Form von maximal 140 praesidialen Zeichen zu folgen. Zumal sein Twitterteam diese nicht per Post informierte, dass der Praesident nicht selbst twittert.
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twitter

Logo of European Union Naval Force
Nach zirka zwei Monaten Entwicklungszeit gibt www.eunavfor.eu der ersten European Union Naval Force ein Gesicht im Internet.
Fuer die erste maritime Mission der Europaesichen Union wurde auch erstmals ueberhaupt konsequent auf OpenSource Systeme fuer eine militaerische Operation gesetzt. Darstellung von Pressemitteilungen und Artikel aus dem Operationsgebiet gemaess der aktuellen Medienstandards und die Bereitstellung von Hintergrundinformationen sind so zielgerichtet zusammengefuehrt.
Basis der Internetseite ist eine wordpress engine, der Theme wurde gemeinsam mit harvest digital (London) entwickelt und implementiert. Er soll in einem europaischen Farbklima in einem Magazin aehnlichen Style die Einzigartigkeit der Operation widerspiegeln.
Damit wird dem Auftritt des Maritime Security Centre Horn of Africa, das auf die rein operationellen Ansprueche der Kooperationspartner und der Marineeinheiten im Seegebiet ausgerichtet ist und von wo aus gleichzeitig die Mission gefuehrt wird, ein “general interest” Auftritt zur Seite gestellt.
Ziel ist es, in den kommenden Monaten www.eunavfor.eu als ersten Anlaufpunkt fuer Anfragen an die Mission zu etablieren. Der Auftritt ist Teil des ersten Corporate Design und wird damit das Gesicht und die Identitaet der Operation staerken.
Blog, eunavfor

Logo der Tomorrow Focus AG
Die zum Medienhaus Burda gehörende Tomorrow Focus AG hat das Finanzportal Finanzen 100 gestartet, das seine Inhalte nicht selbst erstellt, sondern 12.000 Quellen aus dem Internet aggregiert.
Dem Finanzportal soll in der kommenden Woche Nachrichten.de folgen, eine ebenfalls vollautomatisch erstellte Nachrichtenseite, die 600 journalistische Quellen zusammenfasst. Böses Google, guter Hubert? Der ewige Google-Kritiker Hubert Burda will dem Web-Giganten zeigen, wie “Fair Share” im Internet funktioniert.
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google
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