zuckerberg rudert zurück – aber nicht ganz

Hintergrund:

Bis zum 4. Februar stand in den Nutzungsbedingungen, dass das Unternehmen keine Rechte an Inhalten eines Users hat, der seinen Account löscht. Plötzlich hieß es anstelle dessen, dass jeder User Facebook „eine unbefristete Lizenz“ auf alle je auf Facebook veröffentlichten Informationen übertrage. Auf erste Proteste hin schrieb Facebook-Chef Mark Zuckerberg in seinem Blog, so sei das nun mal, was einmal draußen sei im riesigen Netz, das bleibe auch im Netz; gleichzeitig bat er pauschal darum, ihm einfach zu vertrauen, er werde die Daten schon nicht missbrauchen. Quelle: Süddeutsche vom 19.02.09

Logo der Gruppe gegen die Änderung der Nutzungsbedingungen
Logo der Gruppe gegen die Änderung der Nutzungsbedingungen

Der massive Druck, entstanden bei den Kunden von Facebook selbst, aber auch in unterschiedlichsten Medien hat den 24jährigen Chef des Unternehmens zu der Änderung der Geschäftsbedingungen bewogen. Zwar scheint die Nutzun gder Daten auch weiterhin während der Nutzung von Facebook für das Unternehmen erhalten zu bleiben; die Aufruhr erzeugenden endlos Nutzung sei jedoch vom Tisch, so Zuckerberg in seinem Blog. Er bat darüber hinaus, die Nutzer sich an der Weiterentwicklung der Nutzungsbedingungen zu beteiligen.

Die Dynamik mit der Nutzer auf Änderungen der Geschäftsbedingungen reagieren, zeigt welche Transparenz durch ein Medien wie Facebook – auch gegen sich selbst – entstehen kann. Wenn denn eine kritische Masse von Nutzern der Bewegung folgt. Aber gerade das erscheint als neue Mediendemogratie. Vor allem wenn klassische Medien sich einer solchen Bewegung anschließen.

Eine Antwort auf „zuckerberg rudert zurück – aber nicht ganz“

  1. Facebook hat am 26. Februar bekannt gegeben, dass es die Regelung der Seitennutzung transparenter und demokratischer gestalten wird.

    Seitdem haben Nutzer und Experten weltweit die neuen Dokumente kommentiert, welche Facebook als Ersatz der derzeit bestehenden Nutzungsbedingungen und zur Regelung der Seitennutzung vorgeschlagen hat – die „Erklärung der Rechte und Pflichten“ und die „Facebook-Grundsätze“.

    Facebook hat sich die Kommentare zu diesen Vorschlägen durchgelesen und basierend auf diesem Feedback die Schriftsätze überarbeitet. Stimme bitte jetzt ab, um Facebook mitzuteilen, welche Dokumente für die Seite verwendet werden sollen.

    Um in Zukunft über vorgeschlagene Änderungen solcher Schriftsätze informiert zu werden, werde bitte ein Fan der „Facebook Site Governance“-Seite (Facebook-Regelung der Seitennutzung).

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