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wir sind obama

Bild hat es mal wieder geschafft, mit einer Schlagzeile, die uns im Gedächtnis bleibt: “Obama küsst Deutschland” – Nicht etwa Angela Merkel, nein, stellvertretend für die Kanzlerin küsst er Deutschland. Alle: Sie und mich, meinen Partner, Kinder und Erwachsene, Jung und Alt. Glückwunsch – nach “Wir sind Papst” wieder ein großer Wurf. Und wir alle fühlen uns geschmeichelt.

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lead awards – hamburg feiert.sich

Lead Award 2009 - Logo - Quelle: Lead Award

Logo der LeadAwards2009 (Quelle: Lead Academy)

Am 1. April ist es wieder soweit: Unter der Parole “Jetzt er recht“, wird der LeadAward in Hamburg verliehen. Die LeadAcademy für Mediendesign und Medienmarketing e.V. vergibt diesen deutschen Medienpreis jährlich an deutsche Print- und Online-Medien. 1993 verlieh die Academy ihn erstmals in Hamburg.

Bis heute nominieren ausschließlich Gremien der LeadAcademy – eine Bewerbung ist nicht möglich. Der Preis wird neben anderen Firmen hauptsächlich von den Unternehmen Spiegel, Hugo Boss und der Otto group gesponsert und von der Hansestadt Hamburg gefördert. Dabei liegt der Schwerpunkt zwar auf aufwendig produzierten Printprodukten, aber es gibt doch auch vier Online-Kategorien, die eine nähere Betrachtung zu lohnen scheinen.

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schon mal dich selbst gegoogelt?

Mensch und Netz (Quelle: stockxpert)

Mensch und Netz (Quelle: stockxpert)

Die Diskussion um Datenschutz hält weiter an. Gleichzeitig geben wir persönlichste Dinge bekannt. Das “Exhibitionismus vs. individuelles Schutzbedürfnis”-Paradoxon hallt durch die Medien wie ein Gespenst.

Als uns in den 80ern die Sorge umtrieb, dass unsere Telefongespräche bei bestimmten Schlagworten mitgehört werden, hatten wir noch keine Vorstellung davon, mit welcher Selbstverständlichkeit wir heute in sogenannten Sozialen Netzwerken (Social Networt Systems – kurz SNS) unsere Persönlichkeit preisgeben. Und konnten uns auch nicht ausmalen, dass eine Fotosoftware von Apple quasi eine Gesichtererkennung als gratis Add-on zum Betriebssystem liefern würde.

Die Panasonic Lumix DMC-GH1 kann sich einmal erkannte Gesichter merken und den Namen dazu abspeichern. Wofür das nun gedacht ist – um verflossene Flammen auch nach 10 Jahren wiederzuerkennen oder doch nur den letztes Jahr entflohenen Bankräuber? – bleibt auch für neuerdings.com unklar.

Suchmaschinen liefern gleich entsprechende Filter mit, um nur Bilder mit Portraits oder Gesichtern zu finden. Personen-Suchmaschinen haben sich auf die Sammlung bereitgestellter Daten spezialisiert. Auf der Basis von geokodierten Daten ist es bereits möglich ein Layover über ein reales Bild zu legen, das zusätzliche Informationen liefert – Realtime.

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top coup: phantom jackson kehrt zurück


“This is it!” – Nicht unbedingt mit britischem Understatement kündigt der vielfach als King of Pop titulierte Michael Jackson nach fast zwölf jähriger Konzertaskese sein Comeback an. Vor Jacksons Auftritt wurde in der Londoner O2-Arena ein Film mit seinen grossen Momenten gezeigt, dazu Massenszenen mit weinenden Menschen. “Die Inszenierung hatte etwas Leni-Riefenstahl-haftes” meint daher der Schweizer Tagesanzeiger und steht mit seiner Interpretation des Spektakels nicht allein.

Interessant erscheint jedoch, mit welcher Geschwindigkeit Jackson die Medien dominiert. Bereits vier Stunden nach der Ankündigung belaufen sich die von Google News gezählten Medien auf über 1.860 Artikel in englischer Sprache und allein fast 470 in deutsch.

Die Seite MichaelJacksonLive.com, auf der man sich für den Kartenverkauf registrieren kann, ist zeitweise überlastet und nicht erreichbar. Der offizielle Kartenvorverkauf soll am 13.03. beginnen.

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xrank – wo steh ich?

Einer der Klassiker der Bild bekommt Konkurrenz. Wer Gewinner oder Verlierer ist und wo man selbst im Ranking der Stars und Sternchen steht, verrät der xRank.

xRank verfolgt die Informationen zu bedeutenden Personen und zeigt sie in einer bestimmten Reihenfolge an. Die Anzahl der Live Search-Suchabfragen im Web nach Filmstars, Musikern und weiteren berühmten Personen wird protokolliert. Anschließend werden die Ergebnisse in einer interessanten Rankingformel zusammengefasst, anhand der Sie erfahren, nach welchen Personen am häufigsten gesucht wird. Das Ergebnis ist ein kultureller Schnappschuss dazu, wer “in” und wer “out” ist! Quelle: www.live.com – Stand 04.03.09

Screenshot der Suche nach "Boris Becker, Thomas Gottschalk"

Screenshot der Suche nach "Boris Becker, Thomas Gottschalk"

Interessant ist vor allem die Entwicklung über eine gewisse Periode zu beobachten. So könnte man, zumindest aufgrund der Entwicklung des xRank mutmaßen, dass die Verkündung einer Verlobung bei der ZDF Abendsendung “Wetten, dass…?” das persönliche Ranking verbessert.

Selbstverständlich liefert der hauseigene Nachrichten Service MSN auch gleich die Nachricht zum Prominenten: “Boris Becker heiratet Lilly Kerssenberg

Der Ableger des Microsoft Live Portals, das Google online Paroli bieten soll, ermöglicht sogar den Vergleich von Prominenten. Beispielsweise konnte der Moderator der Show, Thomas Gottschalk, sein Suchmaschinen -Ranking mit der Sendung nicht signifikant verbessern.

Leider bleibt im unklaren, wer in die Liste der “bedeutendenen Personen” deren Suchabfragen ausgewertet werden, aufgenommen wird. Für alle die – wie Barack Obama und Angela Merkel scheinbar – noch nicht zu diesem erlesenen Kreis zählt greift auf bewerte Dienste zurück…

Wo steh ich:
>> www.yasni.de
>> www.123people.de

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gesichter, gezeiten und gefühle

Fregatte KARLSRUHE im Mittelmeer

Fregatte KARLSRUHE im Mittelmeer

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Daher setzt die Deutsche Marine bei der Publikation von Pressemitteilungen konsequent auf den Einsatz hochaufgelöster Pressebilder.

So präsentiert die Deutsche Marine auch weiterhin Bilder, die ich während meiner Zeit beim Presse- und Informationszentrum als Leiter der Redaktion Marine machen konnte.

>> Veröffentlicht im Presseportal der DPA

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erweiterte realität – kostengünstig

Unter Erweiterter Realität (von engl. Augmented Reality , AR) versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen, häufig wird jedoch unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden. Wikipedia – Stand 24.02.09

Die Erweiterte Realität/Augmented-Reality Anwendung legt über das Abbild der "Realität" Computer-generierte Daten aus Wikipedia.

Die möglichen Anwendungsfelder für Erweiterte Realität sind vielfältig. Denkbar wäre die Einblendung von Arbeitschritten für Monteure, Katastrophenhelfer könnten sich besondere Gefahrenzonen direkt im Gelände anzeigen lassen oder Bauarbeiter, die sich bei Tiefbauarbeiten unterirdisch verlegte Leitungen sichtbar machen.

Viele Anwendungen sind schon heute realisiert. Wie das von BMW entwickelte Night Vision, das Personen am Fahrbahnrand aufgrund der Wärmesignatur erkennt und auf dem Bildschirm im Fahrzeug besonders hervorhebt.

Neu ist die kostenlose oder zumindest kostengünstige Nutzung solcher Anwendungen auf einem Mobiltelefon. So liefert Wikitude AR Travel Guide des österreichischen Startups Mobilizy Reiseführerinformationen von Wikipedia als Layover auf einem realen Kamerabild des Mobiltelefons. Leider ist die Anwendung bislang nur auf das mobile Betriebssystem Anroide begrenzt.

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die zeit macht jetzt in bild

Im Vergleich: Original und deutsche Verfolger

Bildblog: Original und deutscher Verfolger

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Besonders, wenn es sich um derart großformatige, vor allem aber hochgelobte Bilder, wie in dem seit Juni 2008 publizierten Blog “The Big Picture” der “Boston Globe” handelt.

Dem guten Beispiel folgt die Wochenzeitung “Die Zeit” als erstes deutsches Online-Medium mit einem eigenen Foto-Blog.

So gesehen bei: medienlese.com – Stand 24.02.08

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zeitversetzt fernsehen – ard setzt auf studie

Insgesamt lässt die Studie die Prognose zu, dass es keine umfassende Verdrängung des Echtzeitfernsehens geben wird. Media Perspektiven der ARD 1/2009 Seite 2-8

ARD Pressefoto

Auch Anne Will als eines der Zugpferde der ARD bietet ihre Sendung zum zeitversetzten Sehen an.

Aus dem Mund des Forschungslabors “ARD Sales and Services GmbH” klingt es, als sei der Wunsch Vater des Gedanken gewesen.

Was motiviert Zuschauer dazu, zeitversetzt fernzusehen? Wie tun sie es am liebsten und welche Sendungen sehen sie bevorzugt zeitversetzt? Diesen Fragen ist eine qualitative Grundlagenstudie der ARD-Medienkommission nachgegangen.

Flexibilität und Unabhängigkeit von Sendezeiten erwiesen sich als Hauptmotiv für zeitversetztes Fernsehen, so die Studie. Der Zuschauer könne die Sendung passend zu Stimmung wählen. Die Stärke des Echtzeitfernsehen sei vor allem: Die entspannte Nutzung durch den Rezipienten: er könne sich zurücklehnen und einfach sehen, was kommt.

Wenn auch in der gleichen Ausgabe der Media Perspektiven auf die Nutzung von Audio-Podcasts eingegangen wird, bleiben die unterschiedlichen weiteren Facetten – beispielsweise der On-Demand Nutzung, des Video-Podcast oder der Online-Aufzeichung, unberücksichtigt. Youtube als Kanal, der von den Öffentlich-rechtlichen Sendern auch genutzt wird, ist ebenfalls nicht Teil der Studie.

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ich sehe tote medien

Ich sehe tote Menschen… Sie sehen nur was sie sehen wollen. Sie wissen nicht, dass Sie tot sind.

In Anlehnung an das bekannte Filmzitat aus dem Film The Six Sence macht sich ein twitter über die Zeitungen lustig, die noch nicht verstanden haben, wie ihr Schicksal sein könnte. “Zeitungen sind tot, hast du es nicht gelesen?”, so oder ähnlich beschreibt die sarkastische Seite www.journalism-is-dead.com/ den Untergang des Journalismus überhaupt.
Das Aus von Vanity Fair des Condé Nast Verlages und dem bereits im November eingestellten Gruner+Jahr Konkurrenzprodukt Park Avenue, oder die Burda-Blätter Tomorrow und Young, scheinen dabei nur erste Zeichen zu sein. Noch einige könnten auf dem deutschen Medienfriedhof retromedia.de landen.

Ein teures Experiment, das wir nunmal sind und waren, ist unter diesen Rahmenbedingungen nicht durchzuhalten. Die Crew der Redaktion aber geht erhobenen Hauptes von Bord: Wir haben etwas bewegt. Wir haben gewagt, wovor andere zurückgescheut sind. Und wir haben es gut gemacht. Das ist keine überzogene Selbstbeweihräucherung zur Beerdigung, sondern das, was wir von Euch Usern, von Kollegen und Kritikern gehört haben. Das mutige Konzept, Euch Leser viel direkter mit einzubeziehen, hat funktioniert. Leider fehlte uns die Zeit, um die nötige wirtschaftliche Stabilität zu erreichen. Quelle: zoomer.de – Stand: 09.02.09

Bereits Anfang des Monats hat sich das Online-Nachrichten-Portal zoomer.de von den Lesern mit dem ausführlichen Statement des Chefredakteurs Frank Syre verabschiedet. Ambitioniert, von User bestimmte Schwerpunkte, der Verzicht auf Ressorts. Spannende Konzepte, die es scheinbar nicht vermochten wirtschaftlich zu überzeugen.
Dagegen will sich Marktführer Spiegel Online neu erfinden und das Angebot noch weiter ausbauen. Die Hamburger mit frischem Führungsduo setzten dabei auf Bewegtbild, sowie auf Facebook und Twitter.

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