Sechs Jahre später

Heute musste ich feststellen, dass mein letzter Eintrag mehr als sechs Jahre zurück liegt. Den betreffenden  Bundespräsidenten gibt es nicht mehr. Diesen Blog schon. Instagram gab es noch nicht in der heutigen Form, Snapchat war noch nicht mal gegründet. Panoramio stellt dafür den Service in Kürze ein. Google Plus interessiert nur noch Alphabet. Ich versuche es nochmal. Mit einem Blog. Ehrlich.

Stolz und Demut

Screenshot der Internetseite der neuen Website der UNIFIL Mission
Screenshot Internetseite der UNIFIL Mission

Mit Stolz und Demut schaue ich auf meine Zeit bei den Vereinten Nationen zurück. Es war eine spannende und beeindruckende Zeit.

Als ich gerade die überarbeitete Internetseite der Vereinten Nationen für die Mission im Libanon anschaue, bin ich überrascht. 2007 hatte ich dort für mehrere Monate als Pressesprecher gearbeitet. Mit Stolz und Demut schaue ich auf die prägende und lehrreiche Zeit zurück.

Auf der neuen Internetseite verwenden sie verwenden als Introbild ein Bild, dass wir an Bord der Fregatte Niedersachsen aufgenommen haben. Damals war ich auf der Steuerbord Seite zu dem Platz gekletter, an dem wir Aufnahmen für eine neue Campagne machen wollten. Das nun ich selbst zum Teil des neuen Auftrittes werde, empfinde ich als große Anerkennung.

Weitere Informationen zur UNIFIL Mission

>> http://www.un.org/en/peacekeeping/missions/unifil/

online: www.eunavfor.eu

Logo of European Union Naval Force
Logo of European Union Naval Force

Nach zirka zwei Monaten Entwicklungszeit gibt www.eunavfor.eu der ersten European Union Naval Force ein Gesicht im Internet.

Fuer die erste maritime Mission der Europaesichen Union wurde auch erstmals ueberhaupt konsequent auf OpenSource Systeme fuer eine militaerische Operation gesetzt. Darstellung von Pressemitteilungen und Artikel aus dem Operationsgebiet gemaess der aktuellen Medienstandards und die Bereitstellung von Hintergrundinformationen sind so zielgerichtet zusammengefuehrt.

Basis der Internetseite ist eine wordpress engine, der Theme wurde gemeinsam mit harvest digital (London) entwickelt und implementiert. Er soll in einem europaischen Farbklima in einem Magazin aehnlichen Style die Einzigartigkeit der Operation widerspiegeln.

Damit wird dem Auftritt des Maritime Security Centre Horn of Africa, das auf die rein operationellen Ansprueche der Kooperationspartner und der Marineeinheiten im Seegebiet ausgerichtet ist und von wo aus gleichzeitig die Mission gefuehrt wird, ein „general interest“ Auftritt zur Seite gestellt.

Ziel ist es, in den kommenden Monaten www.eunavfor.eu als ersten Anlaufpunkt fuer Anfragen an die Mission zu etablieren. Der Auftritt ist Teil des ersten Corporate Design und wird damit das Gesicht und die Identitaet der Operation staerken.

michael jackson verstorben

Screenshot: Sony veroeffentlicht auf der Seite MichaelJackson.com einen Nachruf (26.06.09)
Screenshot: Sony veroeffentlicht auf der Seite MichaelJackson.com einen Nachruf (26.06.09)

In der vergangene Nacht verstarb der „King of Pop“ Michael Jackson nach ersten Angaben von CNN an einem Herzinfarkt. Mit ueber 750 Millionen verkauften Alben war der teilweise durch bizarre Medienauftritte auffallende 50jaehrige Musiker die unangefochtene Nummer Eins.

Da mediale Echo ist gewaltig. Fast alle grossen Tageszeitungen weltweit machen mit der Nachricht auf. Radiosender spielen Jackson-Hits. Die Anzahl der Twitter Eintraege sei so hoch wie zuletzt bei der Wahl von Barack Obama. Der Tod des Moonwalkers legt das Internet in den USA teilweise lahm. Beim deutschen Nachrichten-Aggregationschannel dnnd.de sind auch international kaum Schlagzeilen ohne Zusammenhang mit dem Thema zu finden.

Weltbekannte Groessen des Showgeschaefts zeigen sich schockiert und traurig. „We have lost a genius and a true ambassador of not only Pop music but of all music,“ Justin Timberlake, oder Usher, der Jackson in einem langen Statement als Wegbereiter fuer Oprah Winfrey und eben auch Barack Obama sieht. Dagegen mach C-Stars teilweise durch erschreckende Twitter-Schlachten auf sich Aufmerksamkeit.

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medienarbeit – test der eigenen kommunikation

ee09_logoAls Schwerpunktübung der Bundeswehr bildet „European Endeavour 2009“ den Höhepunkt auf dem Weg zur vollen Einsatzbereitschaft des in Ulm stationierten Kommandos Operative Führung Eingreifkräfte im Rahmen der europäischen Krisenbewältigung.

Im Fokus steht das Zusammenwirken der sogenannten „Component Commands“, also operativ führender Kommandos von Land-, Luft- und Seestreitkräften. Auch Informations-Spezialisten und Spezialkräfte beteiligen sich an der Übung.

Besonderen Einfluss auf den Erfolg einer Mission haben in den derzeitigen Einsätzen die Vernetzung mit anderen in der jeweiligen Region aktiven Instituionen oder auch NGOs. Aber vor allem die Meinung der Öffentlichkeit zum Einsatz. Dieser wird durch die ebenfalls ins Übungsgeschehen eingebundenen Medien realitätsnah dargestellt.

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gesichter, gezeiten und gefühle

Fregatte KARLSRUHE im Mittelmeer
Fregatte KARLSRUHE im Mittelmeer

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Daher setzt die Deutsche Marine bei der Publikation von Pressemitteilungen konsequent auf den Einsatz hochaufgelöster Pressebilder.

So präsentiert die Deutsche Marine auch weiterhin Bilder, die ich während meiner Zeit beim Presse- und Informationszentrum als Leiter der Redaktion Marine machen konnte.

>> Veröffentlicht im Presseportal der DPA

im abspann… träumen von hollywood

Daniel Auwermann, Catherine Deneuve und Manolo Carmona
Daniel Auwermann, Catherine Deneuve und Manolo Carmona

Manchmal hat es ja auch seine Vorteile, wenn der Nachname mit dem am Beginn des Alphabets stehenden Buchstaben A anfängt. Beispielsweise werden Statisten in Filmen in alphabetischer Reihenfolge dargestellt.

Während meiner Tätigkeit als Sprecher für die UNIFIL-Mission im Libanon hatte ich die Gelegenheit, die grossartige Schauspielerin Catherine Deneuve kennenzulernen. Sie drehte im Süden des Libanon einen Film, um einerseits die Zerstörungen nach dem zweiten Libanon Krieg (2006), aber vor allem die Schönheit des Landes zu zeigen. Diesen Aspekt hatte die Französin bisher in der Berichterstattung vermißt.

Die Schaupielerin Deneuve, die sich also selbst bei der Erkundung des Libanons spielt, will auch die libanesisch-israelische Grenze sehen. Sie bittet einen libanesischen Kollegen: „Lass es mich sehen“ (2008 Frankreich/Libanon). Vor Ort liess sie sich die Umgebung vom Sprecher der UNIFIL Mission erklären, „der“ sich ebenfalls selbst spielt.

Nach dem Motto: „gerade entdeckt, oder wenn man sich mal selbst googelt.“
>> http://www.imdb.de/title/tt1068652/