Archive for category lebensgeschichten
bahnfahren
Posted by auwi in lebensgeschichten on 16. Dezember 2007
NACHRICHT AN DIE BAHN: Sehr geehrte Damen und Herren, als Kunde der Deutschen Bahn. Bin ich immer wieder von dem guten Service beeindruckt. Daher ueberrascht mich eine Begegnung mit einem Ihrer Zugbegleiter heute besonders. Als Bahn-Card-First Kunde sass ich in der ersten Klasse. Bei der Kontrolle meines Fahrscheins, bat ich um ein Cola. Worauf mir der Zugbegleiter nur sagte: Spaeter! An meinem ueberraschten Gesicht schien er jedoch zu erkennen, dass ich diese Antwort nicht verstanden habe. Und sagte dann: Die Gaeste ab Berlin haben auch noch nichts erhalten. Da muessen Sie sich schon etwas gedulden. Hier zeigt sich fuer mich, dass allein die Durchsage: “Im Zugteil der Ersten Klasse bedient Sie Herr Braumann”, nicht ausreicht, wenn selbiger dies nicht tut. Ueber eine kurze Stellungnahme wuerde ich mich freuen. Mit freundlichen Gruessen XXX (Unterwegs im Zug ICE556 von Hannover nach Hagen Abfahrt 16.31 in Hannover)
kreditbetrug
Posted by auwi in lebensgeschichten on 14. Dezember 2007
Es ist schon der Hammer. Da ruft mich gerade mein Kreditkartenunternehmen an, weil meine Karte als betrügerisch eingestuft wurde.
Warum? Weil zwei Anfragen aus den USA auf die Karte abgerufen wurden. Jeweils 11 US-Dollar wurden gestern und vorgestern nachgefragt. Mit lustigen Namen hatten wohl die Freunde aus Übersee die Beträge angefragt.
“Wir rechnen mit einem direkten Betrug in den nächsten Tagen”, und daher würde die Karte gesperrt.
Zumindest passt da jemand auf, wenn andere alles ausser ehrlich sind.
was menschen alles schreiben
Posted by auwi in lebensgeschichten on 6. Dezember 2007
“Würden Sie bitte ihren Wagen gerade parken Ihr Nachbar!” – fand ich heute morgen an meinem Auto. Abgesehen davon, dass ich meiner Meinung nach eigentlich gerade gestanden habe, hat mich am meisten geärgert, dass ich nicht wußte von wem diese Nachricht ist. Schließlich habe ich einen Nachbarn rechts und links von meinem Tiefgaragenplatz.
Warum haben Mensch soviel Zeit, dass sie erst ein PostIt herausholen, dann ne Nachricht drauf schreiben und ihre Mitmenschen belehren wollen.Ich habe den Zettel von der Windschutzscheibe genommen. Ihn auf den Beifahrersitz gelegt und mir während ich los fuhr überlegt, wie ich denn nun reagiere. Wenn gemeint war, ich soll mich nicht so dicht an seinen Parkplatz stellen, dann wollte ich mich – noch an der dritten Ampel – quasi direkt neben meinen Nachbarn stellen. Damit er sich dann noch mal ärgert und wieder nen PostIt rausholt und mir ne nette Nachricht schreibt.
An der nächsten Ampel – der gelbe Zettel schaut immer noch vom Beifahrersitz zu mir hoch und ich hören ihn: PARK RICHTIG summen – denke ich mir dann: Lass es einfach. Knülle den Zettel zusammen und schmeiß ihn in den Fussraum. Heute wird ein guter Tag.
sprecher im bild
Posted by auwi in lebensgeschichten, public relations on 8. August 2007
Normalerweise soll es ja so nicht sein, aber manchmal läßt es sich nicht vermeiden. Als Sprecher im Bild zu sein kostest in der Regel eine Runde Champagner für das Pressezentrum. So auch hier.
Anderseits war das eines der erfolgreichsten Pressebilder, die wir in der Zeit verteilt haben. Weil es der Mission ein Gesicht gibt. Nicht ein bekanntes der Führung, sondern eines Teils der Mission. Und da Pressebilder für Agenturen, Zeitungen und Magazine kostenlos sind, greifen diese gern darauf zurück.
wie erklärt man das unbekannte?
Posted by auwi in lebensgeschichten, projekte, public relations on 7. August 2007
Rafic Ali Ahmad und ich bei einer Drehpause an Bord der Fregatte Schleswig Holstein vor der Küste des Libanon (Quelle: Bundeswehr 2007)
Ein Jahr nach der Erweiterung der UNIFIL Mission mit der Resolution 1701 des UN-Sicherheitsrates ging es darum, den Menschen im Libanon den Einsatz der Blauhelmsoldaten näher zu bringen.
Ziel war es, die unterschiedlichen Aspekte der Mission darzustellen, von den täglichen Patrouillen an der Blue Line, über die maritime Komponente vor der gesamten Küstenlinie des Libanon bis hin zu der humanitäre Hilfe für die Menschen.
Aus unserer Sicht konnte nur ein Schauspieler aus dem Libanon – zumal ein bekannter und respektierter – quasi in einer Reise durch die gesamte Mission einen authentisch Einblick entstehen lassen.
So drehten wir mit Rafic Ali Ahmad insgesamt zehn zweiminütige Spots. Von der Einladung des Forcecommanders Major-General Claudio Graziano bis hin zu Fahrten in den gepanzerten Fahrzeugen oder an Bord der Einheiten der Deutschen Marine. Auch die Bevölkerung ließen wir zu Wort kommen, kritische Stimmen machten den Wert der Aussagen insgesamt noch stimmiger und vor allem aber glaubwürdiger.
Nicht nur, das Rafic auf eine Gage verzichtete, auch alle großen Sendestationen gaben uns zu den besten Sendezeiten die Möglichkeit die Spots auszustrahlen.
Jetzt steht eine Zusammenfassung der Spots auch Online zur Verfügung.
Mit dem Real Player den Film in englisch direkt starten.
veröffentlicht: Buch zum Begriff des Terrors
Posted by auwi in lebensgeschichten, projekte on 1. August 2007
“Die Bedeutung des Terrors in Hannah Arendts Erklärungsmodell totaler Herrschaft” erschienen beim GRIN-Verlag in München.
noch nicht mal der münchner mag seine stadt
Posted by auwi in lebensgeschichten, medienlandschaft on 13. Juli 2007
Da kann man sich ja Hoffnung machen, wenn man bald nach München ziehen wird. Und dort einer der besten Freunde als schönstes Erlebnis in München den Umzug nach Berlin nennt und vorher weg zieht.
libanon – regeln der pr
Posted by auwi in lebensgeschichten, projekte on 1. Juni 2007
Eigentlich gelten auch im Libanon die Regeln der PR. Eine der wichtigsten ist sicherlich, dass der Pressesprecher in der Regeln nicht im Bild erscheinen sollte.
Bei einem Shooting zum Internationalen Peacekeepers-Day der Vereinten Nationen wollte ich eigentlich nur den UN-Fotografen Jorge Aramburu an Bord der Fregatte Schleswig-Holstein begleiten. Aber der wollte mitten im Shooting, dass ich eine der Niedergang hochklettere. So entstand ein Bild, das nach Aussage des Fotografen ein Erfolg werden wird.
Aber nicht ohne Stolz habe ich die willkommene Abwechslung meiner Tätigkeit als Sprecher der Vereinten Nationen für die UNIFIL-Mission im Süden des Libanon genossen.
rezension bei amazon zu Hannah Arendt
Posted by auwi in lebensgeschichten, projekte on 3. Mai 2003
Kundenrezension zu “Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft: Antisemitismus. Imperialismus. Totale Herrschaft” von Hannah Arendt (im Original: 1951 / New York / The Origins of Totalitarianism)


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