Auch Anne Will als eines der Zugpferde der ARD bietet ihre Sendung zum zeitversetzten Sehen an.
Aus dem Mund des Forschungslabors “ARD Sales and Services GmbH” klingt es, als sei der Wunsch Vater des Gedanken gewesen.
Was motiviert Zuschauer dazu, zeitversetzt fernzusehen? Wie tun sie es am liebsten und welche Sendungen sehen sie bevorzugt zeitversetzt? Diesen Fragen ist eine qualitative Grundlagenstudie der ARD-Medienkommission nachgegangen.
Flexibilität und Unabhängigkeit von Sendezeiten erwiesen sich als Hauptmotiv für zeitversetztes Fernsehen, so die Studie. Der Zuschauer könne die Sendung passend zu Stimmung wählen. Die Stärke des Echtzeitfernsehen sei vor allem: Die entspannte Nutzung durch den Rezipienten: er könne sich zurücklehnen und einfach sehen, was kommt.
Wenn auch in der gleichen Ausgabe der Media Perspektiven auf die Nutzung von Audio-Podcasts eingegangen wird, bleiben die unterschiedlichen weiteren Facetten – beispielsweise der On-Demand Nutzung, des Video-Podcast oder der Online-Aufzeichung, unberücksichtigt. Youtube als Kanal, der von den Öffentlich-rechtlichen Sendern auch genutzt wird, ist ebenfalls nicht Teil der Studie.
Aktuell scheint in der Krise vor allem die Diskussion der Medien über sich und ihre Zukunft selbst zu sein. “Panik ist kein Geschäftsmodell” stellt SpiegelOnline fest und heißt mit dem Artikel die Diskussion an.
„Verleger müssen wie Google denken. Sie denken aber meist noch wie Yahoo, der letzte Vertreter der alten Medienunternehmen im Netz. Yahoo will die Inhalte besitzen und die Menschen dazu bewegen, auf die Yahoo-Seite zu kommen. Diesen Menschen soll dann so viel Werbung wie möglich gezeigt werden. Das ist das alte Modell. Google dagegen verteilt seine Produkte über das Internet, seine Landkarten, seine Videos und seine Werbung. Das ist das neue Modell. Ich wünschte, mehr Medien würden diesen Weg gehen. Denn Google versteht das Internet besser als jeder andere” so Jarvis.
Bis zum 4. Februar stand in den Nutzungsbedingungen, dass das Unternehmen keine Rechte an Inhalten eines Users hat, der seinen Account löscht. Plötzlich hieß es anstelle dessen, dass jeder User Facebook “eine unbefristete Lizenz” auf alle je auf Facebook veröffentlichten Informationen übertrage. Auf erste Proteste hin schrieb Facebook-Chef Mark Zuckerberg in seinem Blog, so sei das nun mal, was einmal draußen sei im riesigen Netz, das bleibe auch im Netz; gleichzeitig bat er pauschal darum, ihm einfach zu vertrauen, er werde die Daten schon nicht missbrauchen. Quelle: Süddeutsche vom 19.02.09
Logo der Gruppe gegen die Änderung der Nutzungsbedingungen
Der massive Druck, entstanden bei den Kunden von Facebook selbst, aber auch in unterschiedlichsten Medien hat den 24jährigen Chef des Unternehmens zu der Änderung der Geschäftsbedingungen bewogen. Zwar scheint die Nutzun gder Daten auch weiterhin während der Nutzung von Facebook für das Unternehmen erhalten zu bleiben; die Aufruhr erzeugenden endlos Nutzung sei jedoch vom Tisch, so Zuckerberg in seinem Blog. Er bat darüber hinaus, die Nutzer sich an der Weiterentwicklung der Nutzungsbedingungen zu beteiligen.
Die Dynamik mit der Nutzer auf Änderungen der Geschäftsbedingungen reagieren, zeigt welche Transparenz durch ein Medien wie Facebook – auch gegen sich selbst – entstehen kann. Wenn denn eine kritische Masse von Nutzern der Bewegung folgt. Aber gerade das erscheint als neue Mediendemogratie. Vor allem wenn klassische Medien sich einer solchen Bewegung anschließen.
“All jene, die das Netz nur als zusätzliches Informationsmedium begreifen, als Schaukasten, werden scheitern”, sagt Bundesgeschäftsführer der FDP, Hans-Jürgen Beerfeltz, in der Zeit. “Das Internet ist ein Dialogmedium.”
Ob die FDP dazu allerdings selbst mit ihren zahlreichen Medien in der Lage ist, stellt das Wochenblatt in der durchaus lesenswerten Serie Web-Wahlkampf in Frage. Von Twitter bis Community, die Abgeordneten und Parteien versuchen Obama in Sachen Wahlkampf und Kommunikationsstrategie zu folgen.
Erfolgreiche Fernsehformate bei youtube oder clipfish zur Zweitverwertung zu verwenden ist nicht neu. Dem Zuschauer eine interaktive Möglichkeit zur Kommunikation anzubieten auch nicht. Die zahlreichen Chats und Call-In-Shows sind bekannt.
Nun aber bei der eigenen Frage Flagge zu zeigen bzw. Gesicht, erscheint als Chance für noch mehr Authentizität. Der Einfluss könnte bis in die Themenauswahl hineinreichen.
Maybritt Illner bietet den Zuschauern für ihren donnerstägliche Polittalk im ZDF die Möglichkeit Fragen per Video, eingestellt bei youtube, an die Gäste zu richten.
Der Trailer verspricht einiges. Und Fragen gibt es auch schon eine Menge.
Beck hält die Nielsen-Studie daher für eine Praktikantenstudie, zumindest aber von CDU oder Linken in Auftrag gegeben.
Mierscheid, der selbst beim seinem Selbstbildnis auf bundestag.de einen besonderen Humor zu haben scheint, zählt zu den erfolgreicheren twitter (2.500 Follower), wie auch Beck in seinem twitter feststellt.
Täglich vor Neun Uhr sind sechs Kurzbeiträger aus der Print- und Online-Medienwelt bei bei medienlese.com zusammengestellt. In der Kategorie “6 vor 9″ finden sich gleichermassen Blogs wie Tageszeitungen, die wechselnde Autoren von ihrer besonderen Qualität überzeugen konnten.
Wirtschaftsunternehmen haben 2008 weltweit einen massiven Vertrauensverlust erlitten. Zu diesem Ergebnis kommt das zehnte Edelman Trust Barometer, bei dem zum Ende des letzten Jahres weltweit 4.475 Meinungsführer zum Thema Vertrauen in Institutionen (Regierung, Wirtschaft und Medien) befragt wurden.
Die wichtigsten Ergebnisse
Die Verursacher der Krise: Während weltweit und auch innerhalb der Europäischen Union Regierungen und Wirtschaft gleichermaßen als Verursacher der Krise gesehen werden, sehen die Deutschen die Verantwortung stärker auf Seite der Wirtschaft.
Vertrauensvakuum in allen Institutionen: Der massive globale Vertrauensverlust in die Wirtschaft wird nicht ausgeglichen durch Vertrauenszuwachs in andere Institutionen.
Regierungen für Lösung verantwortlich: Rund zwei Drittel der Befragten sehen vor allem die Regierungen in der Pflicht, die derzeitige Krise zu überwinden.
Gesellschaftliches Engagement gefragt: Zwei von drei Befragten äußern die Erwartung, dass die Wirtschaft eng mit den Regierungen und Interessengruppen in allen großen gesellschaftlichen Fragen zusammenarbeitet.
Edelman ist mit 3.200 Mitarbeitern und 54 Büros weltweit die größte unabhängige PR-Firma. In Deutschland agiert Edelman an den Standorten Berlin, Frankfurt, Hamburg und München. Kunden sind unter anderem Chiquita, Continental AG, E.ON Energie AG, Mars, Microsoft, Novartis, Shell, Starbucks und Unilever.
“Wir leben im Informationszeitalter. Nichts, heißt es, sei wichtiger, als Aufmerksamkeit zu erlangen. Warum wir etwas tun oder lassen, hänge von den Informationen ab, die uns zu einer Entscheidung führen.”, startet die ‘brand eins’ zum aktuellen Themenschwerpunkt Kommunikation und PR.
Die ‘brand eins’ äußerst sich zu PR. In acht Punkten holt Wolfgang Lotter zum Gegenschlag aus? Oder lässt er doch doch den Schwanz mit dem Hund wedeln? Und kommt dabei zu interessanten Schlussfolgerungen.
Klassischer Weise sind Produkt- Neuvorstellungen von Maßeinheiten und Weiterentwicklungen, Features und Fähigkeiten des Geräts, Testimonials und Expertenmeinungen gespickt. Onion Network News nimmt dies auf die Schippe. Zeigt wie einfallslos eine solche Präsentation ist, und wie wenig hilfreich derlei Details für die Produktwahl sind.
Achtung: Die Sprache im Video ist deutlich.
Medium: theonion.com – The Onion ist eine Satiremagazin. Liefert Nachrichten im Netz, als Audiofile (Radio) und selbstverständlich als Video. Da professionell produziert und mit klassischen Newselementen aufgepeppt, könnten man fast darauf hereinfallen.
Neuesten Kommentare