Archive for category unternehmen

erweiterte realität – kostengünstig

Unter Erweiterter Realität (von engl. Augmented Reality , AR) versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen, häufig wird jedoch unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden. Wikipedia – Stand 24.02.09

Die Erweiterte Realität/Augmented-Reality Anwendung legt über das Abbild der "Realität" Computer-generierte Daten aus Wikipedia.

Die möglichen Anwendungsfelder für Erweiterte Realität sind vielfältig. Denkbar wäre die Einblendung von Arbeitschritten für Monteure, Katastrophenhelfer könnten sich besondere Gefahrenzonen direkt im Gelände anzeigen lassen oder Bauarbeiter, die sich bei Tiefbauarbeiten unterirdisch verlegte Leitungen sichtbar machen.

Viele Anwendungen sind schon heute realisiert. Wie das von BMW entwickelte Night Vision, das Personen am Fahrbahnrand aufgrund der Wärmesignatur erkennt und auf dem Bildschirm im Fahrzeug besonders hervorhebt.

Neu ist die kostenlose oder zumindest kostengünstige Nutzung solcher Anwendungen auf einem Mobiltelefon. So liefert Wikitude AR Travel Guide des österreichischen Startups Mobilizy Reiseführerinformationen von Wikipedia als Layover auf einem realen Kamerabild des Mobiltelefons. Leider ist die Anwendung bislang nur auf das mobile Betriebssystem Anroide begrenzt.

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zeitversetzt fernsehen – ard setzt auf studie

Insgesamt lässt die Studie die Prognose zu, dass es keine umfassende Verdrängung des Echtzeitfernsehens geben wird. Media Perspektiven der ARD 1/2009 Seite 2-8

ARD Pressefoto

Auch Anne Will als eines der Zugpferde der ARD bietet ihre Sendung zum zeitversetzten Sehen an.

Aus dem Mund des Forschungslabors “ARD Sales and Services GmbH” klingt es, als sei der Wunsch Vater des Gedanken gewesen.

Was motiviert Zuschauer dazu, zeitversetzt fernzusehen? Wie tun sie es am liebsten und welche Sendungen sehen sie bevorzugt zeitversetzt? Diesen Fragen ist eine qualitative Grundlagenstudie der ARD-Medienkommission nachgegangen.

Flexibilität und Unabhängigkeit von Sendezeiten erwiesen sich als Hauptmotiv für zeitversetztes Fernsehen, so die Studie. Der Zuschauer könne die Sendung passend zu Stimmung wählen. Die Stärke des Echtzeitfernsehen sei vor allem: Die entspannte Nutzung durch den Rezipienten: er könne sich zurücklehnen und einfach sehen, was kommt.

Wenn auch in der gleichen Ausgabe der Media Perspektiven auf die Nutzung von Audio-Podcasts eingegangen wird, bleiben die unterschiedlichen weiteren Facetten – beispielsweise der On-Demand Nutzung, des Video-Podcast oder der Online-Aufzeichung, unberücksichtigt. Youtube als Kanal, der von den Öffentlich-rechtlichen Sendern auch genutzt wird, ist ebenfalls nicht Teil der Studie.

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ich sehe tote medien

Ich sehe tote Menschen… Sie sehen nur was sie sehen wollen. Sie wissen nicht, dass Sie tot sind.

In Anlehnung an das bekannte Filmzitat aus dem Film The Six Sence macht sich ein twitter über die Zeitungen lustig, die noch nicht verstanden haben, wie ihr Schicksal sein könnte. “Zeitungen sind tot, hast du es nicht gelesen?”, so oder ähnlich beschreibt die sarkastische Seite www.journalism-is-dead.com/ den Untergang des Journalismus überhaupt.
Das Aus von Vanity Fair des Condé Nast Verlages und dem bereits im November eingestellten Gruner+Jahr Konkurrenzprodukt Park Avenue, oder die Burda-Blätter Tomorrow und Young, scheinen dabei nur erste Zeichen zu sein. Noch einige könnten auf dem deutschen Medienfriedhof retromedia.de landen.

Ein teures Experiment, das wir nunmal sind und waren, ist unter diesen Rahmenbedingungen nicht durchzuhalten. Die Crew der Redaktion aber geht erhobenen Hauptes von Bord: Wir haben etwas bewegt. Wir haben gewagt, wovor andere zurückgescheut sind. Und wir haben es gut gemacht. Das ist keine überzogene Selbstbeweihräucherung zur Beerdigung, sondern das, was wir von Euch Usern, von Kollegen und Kritikern gehört haben. Das mutige Konzept, Euch Leser viel direkter mit einzubeziehen, hat funktioniert. Leider fehlte uns die Zeit, um die nötige wirtschaftliche Stabilität zu erreichen. Quelle: zoomer.de – Stand: 09.02.09

Bereits Anfang des Monats hat sich das Online-Nachrichten-Portal zoomer.de von den Lesern mit dem ausführlichen Statement des Chefredakteurs Frank Syre verabschiedet. Ambitioniert, von User bestimmte Schwerpunkte, der Verzicht auf Ressorts. Spannende Konzepte, die es scheinbar nicht vermochten wirtschaftlich zu überzeugen.
Dagegen will sich Marktführer Spiegel Online neu erfinden und das Angebot noch weiter ausbauen. Die Hamburger mit frischem Führungsduo setzten dabei auf Bewegtbild, sowie auf Facebook und Twitter.

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zuckerberg rudert zurück – aber nicht ganz

Hintergrund:

Bis zum 4. Februar stand in den Nutzungsbedingungen, dass das Unternehmen keine Rechte an Inhalten eines Users hat, der seinen Account löscht. Plötzlich hieß es anstelle dessen, dass jeder User Facebook “eine unbefristete Lizenz” auf alle je auf Facebook veröffentlichten Informationen übertrage. Auf erste Proteste hin schrieb Facebook-Chef Mark Zuckerberg in seinem Blog, so sei das nun mal, was einmal draußen sei im riesigen Netz, das bleibe auch im Netz; gleichzeitig bat er pauschal darum, ihm einfach zu vertrauen, er werde die Daten schon nicht missbrauchen. Quelle: Süddeutsche vom 19.02.09

Logo der Gruppe gegen die Änderung der Nutzungsbedingungen

Logo der Gruppe gegen die Änderung der Nutzungsbedingungen

Der massive Druck, entstanden bei den Kunden von Facebook selbst, aber auch in unterschiedlichsten Medien hat den 24jährigen Chef des Unternehmens zu der Änderung der Geschäftsbedingungen bewogen. Zwar scheint die Nutzun gder Daten auch weiterhin während der Nutzung von Facebook für das Unternehmen erhalten zu bleiben; die Aufruhr erzeugenden endlos Nutzung sei jedoch vom Tisch, so Zuckerberg in seinem Blog. Er bat darüber hinaus, die Nutzer sich an der Weiterentwicklung der Nutzungsbedingungen zu beteiligen.

Die Dynamik mit der Nutzer auf Änderungen der Geschäftsbedingungen reagieren, zeigt welche Transparenz durch ein Medien wie Facebook – auch gegen sich selbst – entstehen kann. Wenn denn eine kritische Masse von Nutzern der Bewegung folgt. Aber gerade das erscheint als neue Mediendemogratie. Vor allem wenn klassische Medien sich einer solchen Bewegung anschließen.

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vertrauensverlust

Grafik Edelman Trust Barometer

Edelman Trust Barometer

Wirtschaftsunternehmen haben 2008 weltweit einen massiven Vertrauensverlust erlitten. Zu diesem Ergebnis kommt das zehnte Edelman Trust Barometer, bei dem zum Ende des letzten Jahres weltweit 4.475 Meinungsführer zum Thema Vertrauen in Institutionen (Regierung, Wirtschaft und Medien) befragt wurden.

Die wichtigsten Ergebnisse

  • Die Verursacher der Krise: Während weltweit und auch innerhalb der Europäischen Union Regierungen und Wirtschaft gleichermaßen als Verursacher der Krise gesehen werden, sehen die Deutschen die Verantwortung stärker auf Seite der Wirtschaft.
  • Vertrauensvakuum in allen Institutionen: Der massive globale Vertrauensverlust in die Wirtschaft wird nicht ausgeglichen durch Vertrauenszuwachs in andere Institutionen.
  • Regierungen für Lösung verantwortlich: Rund zwei Drittel der Befragten sehen vor allem die Regierungen in der Pflicht, die derzeitige Krise zu überwinden.
  • Gesellschaftliches Engagement gefragt: Zwei von drei Befragten äußern die Erwartung, dass die Wirtschaft eng mit den Regierungen und Interessengruppen in allen großen gesellschaftlichen Fragen zusammenarbeitet.

Edelman ist mit 3.200 Mitarbeitern und 54 Büros weltweit die größte unabhängige PR-Firma. In Deutschland agiert Edelman an den Standorten Berlin, Frankfurt, Hamburg und München. Kunden sind unter anderem Chiquita, Continental AG, E.ON Energie AG, Mars, Microsoft, Novartis, Shell, Starbucks und Unilever.

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brands take place

euroband2008 BrandMit der Präsentation der Europäischen Marken Wert Studie eurobrand2008 in Wien zeigen Konsumenten Flagge. Das Eurobrand Institut bewertete dabei das Markenportfolio, sowie die Einzelmarken von 3000 europäischen Unternehmen in 24 Ländern und 16 Branchen. Betrachtet wird der Wert der eigenen Marke für das Unternehmen.

Bei der Bewertung der 50 Markenunternehmen in Europa liegt nicht überraschend der finnische Nokia Konzern auf dem ersten Platz. Das Konsortium LVMH erscheint schon ehr befremdlich, allerdings nicht für diejenigen, die um die dazugehörenden Marken, Moét, Hennessy und Louis Vuitton wissen. Mit dem britischen Vodafone und der spanischen Telefonica folgen zwei große Kommunikationsunternehmen, die Deutsche Telekom ist auf Platz elf abgeschlagen. Nur zwei große Automobilmarken liegen unter den Top Ten, die deutschen Mercedes (6) und BMW (7) und sind damit auch die höchstplatzierten deutschen Markenunternehmen.

Auf dem Treppchen der Top Platzierungen der Einzelmarken in Europa stehen mit Nokia, Vodafone und Mercedes Marken, die ihren Wert gegenüber dem Vorjahr noch ausbauen konnten. Es folgen Louis Vuitton, Deutsche Bank und BMW. Markenbewertung nach Ländern, also beispielsweise für Deutschland, stechen wie nicht anders zu erwarten die Weltmarken hervor: in diesem Fall Mercedes Benz.

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