konkurrenz fuer google news aus deutschland

Logo der Tomorrow Focus AG
Logo der Tomorrow Focus AG

Die zum Medienhaus Burda gehörende Tomorrow Focus AG hat das Finanzportal Finanzen 100 gestartet, das seine Inhalte nicht selbst erstellt, sondern 12.000 Quellen aus dem Internet aggregiert.

Dem Finanzportal soll in der kommenden Woche Nachrichten.de folgen, eine ebenfalls vollautomatisch erstellte Nachrichtenseite, die 600 journalistische Quellen zusammenfasst. Böses Google, guter Hubert? Der ewige Google-Kritiker Hubert Burda will dem Web-Giganten zeigen, wie „Fair Share“ im Internet funktioniert.

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google kooperiert mit agenturen

google und die european pressphoto agency (epa) haben eine Vereinbarung über die Bereitstellung von epa-Inhalten auf Google News unterzeichnet. Das Abkommen ermöglicht google News-Nutzern einen schnellen und einfachen Zugriff auf Originaltexte und -bilder der Online-Dienste von acht der insgesamt elf zur epa gehörenden Nachrichtenagenturen.

google News kooperiert mit Agenturen: AFP Meldung gehostet von google
google News kooperiert mit Agenturen: AFP Meldung gehostet von google

„Dieser neue Ansatz verbessert nicht nur die Informationssuche für die Nutzer. Er identifiziert auch Journalisten und Herausgeber, die für die Erstellung und Verbreitung von Nachrichten hart arbeiten, als ursprüngliche Nachrichtenquelle“, erklärt Josh Cohen, Business Product Manager von google News. „Wir freuen uns mit epa und dadurch mit acht der führenden nationalen Nachrichtenagenturen in Europa zusammenzuarbeiten.“

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google – wave

Ende Mai hat google in San Francisco im Rahmen der Developers Conference eine neue Kooperations- und Kommunikationsplattform fuer Ende 2009 angekuendigt. Wave, so der Name der rein webbasierten Technologie, hat das Potential eine ebensolche zu sein.

Hinsichtlich der Wertschoepfung ist google bisher vor allem auf der Stufe der Content Aggregation tätig. Neben dem offensichtlichen Kerngeschaeft der Suchfunktionen oder bei der Bündelung von Schlagzeilen bei google News, aber auch in den Communities Orkut und Youtube werden Nutzerinhalte gesammelt und automatisiert aufbereitet.

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schon mal dich selbst gegoogelt?

Mensch und Netz (Quelle: stockxpert)
Mensch und Netz (Quelle: stockxpert)

Die Diskussion um Datenschutz hält weiter an. Gleichzeitig geben wir persönlichste Dinge bekannt. Das „Exhibitionismus vs. individuelles Schutzbedürfnis“-Paradoxon hallt durch die Medien wie ein Gespenst.

Als uns in den 80ern die Sorge umtrieb, dass unsere Telefongespräche bei bestimmten Schlagworten mitgehört werden, hatten wir noch keine Vorstellung davon, mit welcher Selbstverständlichkeit wir heute in sogenannten Sozialen Netzwerken (Social Networt Systems – kurz SNS) unsere Persönlichkeit preisgeben. Und konnten uns auch nicht ausmalen, dass eine Fotosoftware von Apple quasi eine Gesichtererkennung als gratis Add-on zum Betriebssystem liefern würde.

Die Panasonic Lumix DMC-GH1 kann sich einmal erkannte Gesichter merken und den Namen dazu abspeichern. Wofür das nun gedacht ist – um verflossene Flammen auch nach 10 Jahren wiederzuerkennen oder doch nur den letztes Jahr entflohenen Bankräuber? – bleibt auch für neuerdings.com unklar.

Suchmaschinen liefern gleich entsprechende Filter mit, um nur Bilder mit Portraits oder Gesichtern zu finden. Personen-Suchmaschinen haben sich auf die Sammlung bereitgestellter Daten spezialisiert. Auf der Basis von geokodierten Daten ist es bereits möglich ein Layover über ein reales Bild zu legen, das zusätzliche Informationen liefert – Realtime.

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xrank – wo steh ich?

Einer der Klassiker der Bild bekommt Konkurrenz. Wer Gewinner oder Verlierer ist und wo man selbst im Ranking der Stars und Sternchen steht, verrät der xRank.

xRank verfolgt die Informationen zu bedeutenden Personen und zeigt sie in einer bestimmten Reihenfolge an. Die Anzahl der Live Search-Suchabfragen im Web nach Filmstars, Musikern und weiteren berühmten Personen wird protokolliert. Anschließend werden die Ergebnisse in einer interessanten Rankingformel zusammengefasst, anhand der Sie erfahren, nach welchen Personen am häufigsten gesucht wird. Das Ergebnis ist ein kultureller Schnappschuss dazu, wer „in“ und wer „out“ ist! Quelle: www.live.com – Stand 04.03.09

Screenshot der Suche nach "Boris Becker, Thomas Gottschalk"
Screenshot der Suche nach "Boris Becker, Thomas Gottschalk"

Interessant ist vor allem die Entwicklung über eine gewisse Periode zu beobachten. So könnte man, zumindest aufgrund der Entwicklung des xRank mutmaßen, dass die Verkündung einer Verlobung bei der ZDF Abendsendung „Wetten, dass…?“ das persönliche Ranking verbessert.

Selbstverständlich liefert der hauseigene Nachrichten Service MSN auch gleich die Nachricht zum Prominenten: „Boris Becker heiratet Lilly Kerssenberg

Der Ableger des Microsoft Live Portals, das Google online Paroli bieten soll, ermöglicht sogar den Vergleich von Prominenten. Beispielsweise konnte der Moderator der Show, Thomas Gottschalk, sein Suchmaschinen -Ranking mit der Sendung nicht signifikant verbessern.

Leider bleibt im unklaren, wer in die Liste der „bedeutendenen Personen“ deren Suchabfragen ausgewertet werden, aufgenommen wird. Für alle die – wie Barack Obama und Angela Merkel scheinbar – noch nicht zu diesem erlesenen Kreis zählt greift auf bewerte Dienste zurück…

Wo steh ich:
>> www.yasni.de
>> www.123people.de

erweiterte realität – kostengünstig

Unter Erweiterter Realität (von engl. Augmented Reality , AR) versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung. Diese Information kann alle menschlichen Sinnesmodalitäten ansprechen, häufig wird jedoch unter erweiterter Realität nur die visuelle Darstellung von Informationen verstanden. Wikipedia – Stand 24.02.09

Die Erweiterte Realität/Augmented-Reality Anwendung legt über das Abbild der "Realität" Computer-generierte Daten aus Wikipedia.

Die möglichen Anwendungsfelder für Erweiterte Realität sind vielfältig. Denkbar wäre die Einblendung von Arbeitschritten für Monteure, Katastrophenhelfer könnten sich besondere Gefahrenzonen direkt im Gelände anzeigen lassen oder Bauarbeiter, die sich bei Tiefbauarbeiten unterirdisch verlegte Leitungen sichtbar machen.

Viele Anwendungen sind schon heute realisiert. Wie das von BMW entwickelte Night Vision, das Personen am Fahrbahnrand aufgrund der Wärmesignatur erkennt und auf dem Bildschirm im Fahrzeug besonders hervorhebt.

Neu ist die kostenlose oder zumindest kostengünstige Nutzung solcher Anwendungen auf einem Mobiltelefon. So liefert Wikitude AR Travel Guide des österreichischen Startups Mobilizy Reiseführerinformationen von Wikipedia als Layover auf einem realen Kamerabild des Mobiltelefons. Leider ist die Anwendung bislang nur auf das mobile Betriebssystem Anroide begrenzt.

zur zukunft der medien

What would Google do?
What would Google do? von Jeff Jarvis

Aktuell scheint in der Krise vor allem die Diskussion der Medien über sich und ihre Zukunft selbst zu sein. „Panik ist kein Geschäftsmodell“ stellt SpiegelOnline fest und heißt mit dem Artikel die Diskussion an.

Kurz notiert aus der Onlinewelt:
Zeitung als Shareware“ – 18.02.09 Spiegel
New York Times bald öffentlich-rechtlich?“ – 19.02.09 Futurezone@ORF.at
New York Times und die Revolution im Internet“ – 18.02.09 Netzökonom@FAZ.net
How to save your Newspaper“ – 05.02.09 Time Magazine 

Angeregt wird die Diskussion noch durch das kürzlich veröffentlichten Buch „What would Google do?“ von Jeff Jarvis.

„Verleger müssen wie Google denken. Sie denken aber meist noch wie Yahoo, der letzte Vertreter der alten Medienunternehmen im Netz. Yahoo will die Inhalte besitzen und die Menschen dazu bewegen, auf die Yahoo-Seite zu kommen. Diesen Menschen soll dann so viel Werbung wie möglich gezeigt werden. Das ist das alte Modell. Google dagegen verteilt seine Produkte über das Internet, seine Landkarten, seine Videos und seine Werbung. Das ist das neue Modell. Ich wünschte, mehr Medien würden diesen Weg gehen. Denn Google versteht das Internet besser als jeder andere“ so Jarvis.