
Logo der LeadAwards2009 (Quelle: Lead Academy)
Am 1. April ist es wieder soweit: Unter der Parole “Jetzt er recht“, wird der LeadAward in Hamburg verliehen. Die LeadAcademy für Mediendesign und Medienmarketing e.V. vergibt diesen deutschen Medienpreis jährlich an deutsche Print- und Online-Medien. 1993 verlieh die Academy ihn erstmals in Hamburg.
Bis heute nominieren ausschließlich Gremien der LeadAcademy – eine Bewerbung ist nicht möglich. Der Preis wird neben anderen Firmen hauptsächlich von den Unternehmen Spiegel, Hugo Boss und der Otto group gesponsert und von der Hansestadt Hamburg gefördert. Dabei liegt der Schwerpunkt zwar auf aufwendig produzierten Printprodukten, aber es gibt doch auch vier Online-Kategorien, die eine nähere Betrachtung zu lohnen scheinen.
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hamburg, leadaward, spiegel

What would Google do? von Jeff Jarvis
Aktuell scheint in der Krise vor allem die Diskussion der Medien über sich und ihre Zukunft selbst zu sein. “Panik ist kein Geschäftsmodell” stellt SpiegelOnline fest und heißt mit dem Artikel die Diskussion an.
Kurz notiert aus der Onlinewelt:
“Zeitung als Shareware” – 18.02.09 Spiegel
“New York Times bald öffentlich-rechtlich?” – 19.02.09 Futurezone@ORF.at
“New York Times und die Revolution im Internet” – 18.02.09 Netzökonom@FAZ.net
“How to save your Newspaper” – 05.02.09 Time Magazine
Angeregt wird die Diskussion noch durch das kürzlich veröffentlichten Buch “What would Google do?” von Jeff Jarvis.
„Verleger müssen wie Google denken. Sie denken aber meist noch wie Yahoo, der letzte Vertreter der alten Medienunternehmen im Netz. Yahoo will die Inhalte besitzen und die Menschen dazu bewegen, auf die Yahoo-Seite zu kommen. Diesen Menschen soll dann so viel Werbung wie möglich gezeigt werden. Das ist das alte Modell. Google dagegen verteilt seine Produkte über das Internet, seine Landkarten, seine Videos und seine Werbung. Das ist das neue Modell. Ich wünschte, mehr Medien würden diesen Weg gehen. Denn Google versteht das Internet besser als jeder andere” so Jarvis.
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Zum neuen Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg scheint es noch wenig zu sagen zu geben. Zu seinem Namen dagegen viel. Wenn auch er selbst sagt, dass sei ihm nicht wichtig. Im Zweifel hat er mehr als genug davon: Vornamen. Nur eben ‘Wilhelm’ nicht, auch wenn ein selbsternannter “Internetexperte” das über Wikipedia glaubend machte.
Er sacht Willem, ich sach Wat? von Stefan Niggemeier nimmt nicht den Fehler im Umgang mit Guttenbergs gutem Namen, sondern die Rechtfertigungen der etablierten Medien dazu auf ’s Korn.
Der Bildblog beschränkt sich trotz des Namens nicht ausschließlich auf Bild, sondern zeigt gleich den Umgang der weiteren Medienlandschaft mit dem Fehler auf.
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Auch in den Krisenherden der Welt zeichnen Akteure und Passanten auf. Veröffentlichen in den üblichen Medien wie youtube oder liveleak.
Neu ist es nicht, Bilder oder gar Videos im Einsatz zu machen. Neu ist allerdings, wie einfach es ist die Bilder zu veröffentlichen. Und das ein veröffentlichtes Video oder Bild bei entsprechendem Interesse nicht nur den Sprung in die klassischen Medien schaffen kann, sondern das es – einmal veröffentlicht – nie wieder zurück geholt werden kann.
SpiegelOnline stellt eine Potpourri einiger faszinierender Handyfilmchen zusammen und läßt Medienexperten zur Kommunikation der Streitkräfte zu Wort kommen:
>> www.spiegel.de/video/video-28999.html
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